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Die Geschichte des Vereins bis heute
2011
Radio Rüsselsheim ist gut aufstellt
Am Montag den 28. Februar 2011 um 19.00 Uhr fand die alljährliche Mitgliedervollversammlung des Trägervereins K2R. e.V. von Radio Rüsselsheim statt.
Die mit über 50 anwesenden Personen sehr gut besuchte Mitgliedervollversammlung wählte wie jedes Jahr den Vorstand. Es wurde Jens Grode als erster Vorsitzender im Amt bestätigt. Der vorherige Beisitzer Sascha Kaub wurde von der Versammlung mit der der neuen Aufgabe des zweiten Vorsitzenden durch Wahl betraut. Der Ehemalige zweite Vorsitzende von Radio Rüsselsheim, Thomas Weisz wird sich nun um das Amt des Kassierers kümmern. Er löst somit Andrea Wolf ab, die aus privaten Gründen nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung steht und mit Blumenstrauß für Ihre langjährige Arbeit für den Verein verabschiedet wurde..
Neu als Beisitzer fungiert Hartmut Krause, Billy Karakoulakis wurde als „alter“ Beisitzer des Radiovorstandes wiedergewählt. Vor den Wahlen hatte Grode in einem Bericht über das vergangene Jahr den Vereinsmitgliedern die positive Situation des Lokalradios dargestellt. „Radio Rüsselsheim ist gut aufgestellt und ein lebendiger Teil Rüsselsheims und Umgebung“, sagte Grode. Sowohl Hergen Schulz für das medienpädagogische Zentrum als auch Programmchef Matthias Metz sowie Kassiererin Andrea Wolf berichteten über Ihre Aufgabenbereiche. Die Aussprache zu den Berichten zeichnete sich durch vereinzelte kritische Nachfragen, auf die die Verantwortlichen eingingen, und einer breiten Zustimmung zur guten Arbeit im Lokalradio aus. Zur Diskussion in der Mitgliederversammlung stand auch ein Antrag, der eine klare Trennung von ehrenamtlichen Engagement und bezahlten Kräften zum Inhalt hatte. Nach kurzer Debatte erhielt er eine klare Mehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder.
2010
Radio Rüsselsheim wird 15 Jahre alt, zu diesem Fest veranstaltet Radio Rüsselsheim ein Veranstaltungsreihe.
Stadtverordnetenversammlungen werden ab 210, live aus dem Rathaus übertragen und finden reges Interesse. Die aufgezeichneten Sitzungen werden archiviert und den Fraktionen der Rüsselsheimer Stadtverordnetenversammlung zur “Erinnerung” und späteren Recherche übergeben.
2009
Der Radioschein wird von den Teilnehmern im März zum Abschluss gebracht. Die Sendung “Highwaystar” geht ab Januar an den Start.
Radio Islam
Dass das Thema Integration bei Radio Rüsselsheim einen großen
Stellenwert hat, wurde spätestens mit der Sendung Radio Islam deutlich.
Ausländerbeiratsvorsitzender Adnan Dayankac und Radio-Vorsitzender Jens
Grode hatten die Idee, zusammen mit dem deutschsprachigen Imam Muammer
Kurt eine Sendung zu konzipieren, die in deutscherr Sprache über diese
Religion aufklärt.
Die Sendung ging im Juni erstmals in den Äther. Die Wellen schlugen hoch. Die Zeitung “Türkiye” berichtet in ihrer Deutschlandausgabe über “Radio Islam” und unserem Programmchef erreichen Rückmeldungen bis aus Essen.
2008
Am 17. März 2008 fand die Jahreshauptversammlung statt.
Wiedergewählt wurden mit großer Mehrheit der 1. Vorsitzende Jens Grode und der 2. VorsitzendeThomas Weisz. Als Kassiererin wurde Andreas Wolf gewählt.
Sie ersetzt Stephan Staehler, der nicht mehr kandidierte. Carola Skelton und Sascha Kaub sind die neuen Beisitzer
Die Landesanstalt für den Privaten Rundfunk hat die Sendelizenz des Radios um weitere 5 Jahre verlängert. Damit ist die lokale Berichterstattung und das außergewöhnliche Musikangebot der über 100 ehrenamtlichen Radiomacher gesichert!
Unsere Vorsitzenden Jens Grode und Thomas Weisz, sowie der gesamte Vorstand von K2R freuen sich: “Immer mehr Menschen identifizieren sich mit Ihrem Radio, was sich an den zahlreichen Schüler-Projekten und neuen Sendeformaten aber auch an den anerkennenden Rückmeldungen aus der Bevölkerung festmachen lässt.”
Die Anzahl der Radiomacher als auch der Medienpädagogischen Projekte steigt stetig.
Erstmalig finden auch Schulungen für die Projektleiter bei Radio Rüsselsheim statt.
Radio Rüsselsheim bietet den “Radioschein” in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Bürgermedien an. 10 Teilnehmer qualifizieren sich hier zu professionellen Radiomachern im Lokalradio.
Der Kultursommer in Rüsselsheim wird wieder von Radio Rüsselsheim unterstützt. Jeden Samstag gibt es Themenmusiktage und von Montag bis Freitag eine Stunde Information rund um den Kultursommer. Zwei Praktikantinnen besuchen dafür fast jede Veranstaltung die in diesen vier Wochen in Rüsselsheim stattfindet.
Neue Sendungen: Ohrmut, Chansons de la France, Wonderful world, pac ma noch ne ecke drauf, Youth Club. Turnbeutel, unsere Sportsendung wird reaktiviert und Neues um Neun und Radio Ciran auf 2 Sendetage ausgeweitet. Aber auch einige Sendungen hören bedauerlicher Weise auf: Nach langen Jahren verabschieden wir uns von der Kirchensendung Radio Credo und auch die Sendung “pac ma noch ne Ecke drauf” wird nach nur einem Jahr wieder eingestellt.
Nach 13 Jahren stellt Peter Schneider seinen “Late Talk” ein, seine Sendung wird ersetzt durch “Rocks Off”. Grund für die Einstellungen ist Zeitmangel.
2007
Das Radio kämpft gegen die Finanzmittelkürzung durch die CDU-Landesregierung (Gesetzesänderung HPRG). Mitte Dezember 2007 gibt es endlich grünes Licht von der LPR:
Die Sendelizenz wird um weitere 5 Jahre verlängert und auch Geldmittel werden weiter zur Verfügung gestellt.
Mittlerweile ist das Radio anerkannte Institution für Lehrerforbildungen.
Kooperationen mit der FH Wiesbaden und der VHS Rüsselsheim werden vereinbart.
Der neue Vorstand: 1. Vors. Jens Grode, 2. Vorsitzender Thomas Weisz, Kasse : Stephan Stähler, Beisitzer: Andreas Andel, Michael Gluch, Werner Schmidt, Andrea Wolf.
Aufgrund der erhöhten Anforderungen werden ab März 07 die Aufgabenbereiche im Radio neu aufgeteilt: Hergen Schulz übernimmt die Leitung des medienpädagogischen Zentrums und Christine von Essen übernimmt die Pressearbeit und wird Programmverantwortliche. In diesem Jahr konnte das MPZ seine Projekte um 100 % steigern. Im Programmbereich kommen neun weitere Sendungen hinzu (Klassik, Kontrapunkt, Naturzeit, Amor a la vida, Silverstrings, Bärenstunde, Rock Beyond, Just Music, Rewind)
Im August wird die Studiotechnik in umfangreichen Umbauarbeiten umgestellt auf digitale Technik. Die mittlerweile über 100 Radiomacher werden in mehr als 20 Seminaren geschult, um die neue Studiotechnik zu erlernen
2006
Radio Rüsselsheim feiert “11. Geburtstag” und kämpft für den Erhalt des
Senders. Grund ist die geplante Novellierung des Hessischen
Privatrundfunkgestzes (HPRG), die eine Existenzbedrohende Kürzung von 40%
der Mittel mit sich bringen würde.
Der neue Vorstand: Jens Grode (1. Vors.), Thomas Weisz (2. Vors.), Andrea
Wolf (Kasse), Beisitzer: Michael Gluch, Vanessa Coleman, Werner Schmidt,
Andreas Andel
2005
Schärfung des lokalen Charakters von Radio Rüsselsheim. Neben den lokalen Formaten Kaktusblüten und Tacheles entsteht die Supercityshow als Kultursendung.
2004
Das Medienpädagogische Zentrum wird gegründet. Unter seinem Dach arbeiten Medienerfahrene Pädagogen und Pädagogikerfahrene Medienprofis zusammen, um Gruppen eine Stimme im Radio zu geben.
2003
Der Neue K2R e.v. Vorstand heißt im Jahr 2003: Thomas Weisz (1.), Jens Grode (2.), Andrea Wolf (Kasse) und Beisitzer Silvia Lutz und Michael Gluch. Die Technik hat nach langer Arbeit die EDV-Automatik für die Wiederholungssendungen fertig. Der erste Tag des offenen Mikrofons war ein voller Erfolg.
2002
Unter der neuen Führung von Thomas Weisz nimmt Radio Rüsselsheim wieder richtig Fahrt auf. Es wird tatkräftig ein Problem nach dem anderen gelöst. Das neue Studio wird mit Hilfe von Andreas Hattwig und Sven Göndöcs auf Vordermann gebracht und EDV-Technik in den Sendebetrieb integriert.
2001
Die Kooperation von Radio Rheinwelle Wiesbaden und dem Kommunalen Radio Rüsselsheim existiert nicht mehr. Im September 2001 wurde die neue Lizenz (1.1.2002- 31.12.2005) erteilt. K2R, nunmehr Radio Rüsselsheim, ist endlich eigenständig. Christian Hirsch verlässt nach 5 Jahren den Vorstand und legte sein Amt nieder. Der Umzug in bessere Räumlichkeiten (Ludwigstrasse 13-15) bringt für Radio Rüsselsheim ein neues Studio und viel bessere Möglichkeiten, vernünftige Sendearbeit zu leisten. Der neue Vorstand besteht aus Thomas Weisz (1.), Bernd Jäger (2.) Lucelle Reno (Kasse) und den Beisitzern Georg Sarakinis und Jens Grode.
2000
Der Vorstand begann Anfang 2000 mit der Überarbeitung seiner Finanzplanung, um sich hier Unterstützung in einer bezahlten Kraft zu versichern und um die angestrebte Einzellizens auch im Sendeprogramm professionell umsetzen zu können. Im Juni schließlich, auf der JHV (II), präsentierte der Vorstand die Idee mit der Einstellung eines bezahlten Programmchefs, den Sender besser durchzustrukturieren.
1999
Der “Defakto-Trennung” in den programmatischen und inhaltlichen Bereichen der einzelnen Initiativen, folgte resignierend, aber folgerichtig, die Verabschiedung eines neuen Kooperationsvertrages und hierin der Verzicht von K2R auf gesonderte Stellungen im ersten Kooperationsvertrag. Die Wahlen 1999 brachten erneut Veränderungen zu Tage. Christian Hirsch (1V), Andreas Wolf (2.V), Petra von Lapp (Kasse), Edgar Binder und Hartmut Krause als Beisitzer stellten nun den Vorstand. Auf Grund des Regierungswechsel in Hessen von SPD zu CDU kamen die gesetzlichen Änderungen des HPRG´s in Verzug und die LPR reagierte darauf mit der “Zwangsverlängerung” der bestehenden Lizenzen durch formlosen Antrag, um ein weiteres Jahr bis zum 31.12.2000.
1998
Bei den Vorstandswahlen 1998 zeigte sich folgendes Ergebniss: Rainer Heinrich (1.V), Andreas Wolf (2.V), Jochen Hamm (Kasse), Edgar Binder und Christian Hirsch als Beisitzer. Rainer Heinrich wollte mit seiner Politik den Sender in Richtung mehr Qualität und Lokalität vorantreiben. Er selbst leitete lange Zeit die erste und lange Zeit einzige Kindersendung auf K2R. Die Sendezeiten wurden Ende des Jahres 1998 erstmalig hälftig aufgeteilt und jede Initiative sendete aus dem eigenen Studio.
1997
Am 12. September 1997 nahm die Kooperation Ihren Sendebetrieb mit der gemeinsamen Lizenz im Studio Rüsselsheim auf. In Wiesbaden stand vereinbarungsgemäß ein sendefähiges Vorproduktionsstudio. Und während in Rüsselsheim Markus Behrend, Petra von Lapp, Michael Treber und Christian Hirsch die letzten Arbeiten zum Sendestart vollbrachten, feierten die Wiesbadener ausgelassen den Beginn der gemeinsamen Sendezeit. Mit einem Anteil von nahezu 80% Livesendungen, stellte die Kooperation auch Ihre Vorteile beeindruckend heraus. Anfänglich und vom Elan der Veranstaltungsradiojahren 95/96 getragen, stellte K2R einen Livesendeanteil von ca. 75%. Herauszuheben aus dieser Zeit ist die gemeinsame Mittagssendung “High Noon”, die, geleitet von den jeweiligen Vorstandsmitgliedern Jürgen Poppe (Rheinwelle) und Axel Heydekamp (K2R) mit Unterstützung der ersten Praktikantinnen, einen täglichen aktuellen Abriss der lokalen und globalen Politik aus dem Studio Rüsselsheim bot.
1996
Bewährtes wurde verbessert, Mängel abgestellt. So ergab sich ein Sendeplan, der dem Hörer mehr Möglichkeiten gab, sich im Radio zurechtzufinden. 120 Mitglieder zählte der K2R e.V. am Ende des Sendezeitraums 1996. Der Sendebetrieb fand in der Kunstverladehalle am Rüsselsheimer Bahnhof statt mit einem großzügigen Offraum, in dem Telefonate, Faxe und geschäftliche Dinge abgewickelt wurden. Jörg Hemp richtete das Sendestudio ein, Marc Kalke einen Schnittplatz. Noch während des Veranstaltungsradio 1996(8 Wochen nonstop) war klar, dass man sich um eine Dauerlizenz bei der LPR Hessen bewirbt, um im Rahmen des Projektes “NKL” (nichtkommerzieller lokaler Hörfunk) eine Zulassung zu bekommen. Am 9.9.1996 wurde auf der Jahreshauptversammlung von K2R e.V. der Beschluss gefasst, sich zusammen mit dem Radio Rheinwelle Wiesbaden auf die zur Verfügung stehenden Frequenzen 90,9 MHz (Rüsselsheim) und 92,5 MHz (Wiesbaden) gemeinschaftlich zu bewerben.
1995
K2R – Veranstaltungsradio im Rahmen der Veranstaltung: Kultur im Sommer Das Radioprojekt startet im Rahmen des Kultursommers unter der Leitung des Büros für Kultur im Tonstudio von Jörg Hemp. Von Seiten des “Büro für Kultur” wurde Axel Heydekamp zur Projektbetreuung abgestellt. Durchführend war der Verein Radio Rüsselsheim e.V., der am 3.3.1995 gegründet wurde. Gründungsmitglieder waren: Peter “Pit” Weist, Holger Kraft, Georg Otto, Gerd Zink, Axel Heydekamp, Markus Zahnjel und Stephan Wittekind. Erster Vorsitzender wurde Axel Heydekamp, Markus Zahnjel sein Stellvertreter und Stephan Wittekind Kassierer. Später übernahm Ellen Boyboks den Posten der Stellvertreterin, Katja Linsenmann und Dirk Eisenhauer kamen als Beisitzer hinzu.
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